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Sonntag, 17. Juli 2011

Do the bird!

Meine Fellmonster können in der Regel mit gekauften Spielzeug nur sehr wenig bis gar nichts anfangen. Wenn Sie denn mal damit spielen, dann nie sehr lange! Viel besser als dieses olle Kaufzeug sind doch Papieknüddel (Snorre), Flaschendeckel (Fume), Nudeln oder Strohhalme (die von MC D... sind am besten, die kann man auch noch aus dem Papier fusseln). Ich sagte ja schon, Sie spielen in der Regel nicht so begeistert mit gekauftem Spielzeug. Aber was wäre eine Regel ohne Ausnahme?  Es gibt ein Spielzeug, das wird innig geliebt, lockt alle Fellpuscchel binnen kürzester Zeit auch aus dem hintenletzten Winkel der Wohnung und macht die ganze Bande so verrückt, das jeder seine getrennte "Spielzeit" von den anderen bekommen muss.
Der sagenumwobene "Da Bird" - diejenigen Katzenhalter unter Euch, die Ihn kennen, wissen sowieso was Ich meine und was da manchmal abgeht ;-) - den anderen sei gesagt, das Ding ist wirklich wirklich ganz großer Katzenspaß (und Mensch schaut ja auch gern zu und spielt mit den Plüschis)

Die Begeisterung für diese, zugegeben relativ teure, Federangel ist bei mir Zu hause so groß, das ich das Ding nach dem Spielen immer sicher irgendwo einschließen muss. Auch vor geschlossenen Schubladen machen die "Monster" da nicht halt, und Sie wissen genau wo das Ding versteckt ist. ich muss schon regelmäßig die Aufbewahrungsorte wechseln, weil Sie doch immer irgendwie einen Weg finden das Ding doch noch zu klauen. Ich staune immer wieder, wie erfindungsreich meine Puschels, vor allem Miss Fly so sind.

Vorhin hab ich Sie mal beim Spielen gefilmt und Snorre kann ich auch jetzt schon mal präsentieren, mein erstes Youtube-Video!



Länger als 10-15 Minuten kann man das nicht machen, weil der kleine Kerl sicherlich so lange flitzen würde bis er umfällt.

Wie ist das so bei Euch? habt Ihr auch Erfahrungen mit dem "Bird"?. Was ist Euer Spielzeugfavorit?


PS.: den Bird und die Nachrüstfedern bestelle ich übrigens immer direkt in Amerika, das ist mit Porto und Steuer immer noch billiger als Ihn hier zu bestellen.

Samstag, 19. März 2011

Denkste Puppe

Die Fly wurde gestern kastriert!
Ich habe echt mit mir gerungen, eben weil die Fly auch so eine tolle Mama war/ist, aber im Endeffekt ist es für uns alle das Beste. Vielleicht wird sie ja auch etwas ruhiger (ich glaub eher nicht daran)- aber mehr dazu später. Außerdem hege Ich die Hoffnung, dass sie vielleicht mal ein Bisschen zunimmt, 3,1 Kilo finde Ich doch recht wenig, wenn man bedenkt, dass der kleine Wusel mit 4 Monaten schon 2,5 Kilo hat.

Gott sei dank hat sich die liebe Frau Mutz bereit erklärt, den Transport zum und vom Tierarzt zu übernehmen (Ich musste ja schließlich arbeiten), so hat sie jetzt auch den schwarzen Peter und Ich bin nicht die "Böse".
Die OP hat sie anscheinend gut überstanden, Ihr war noch ein Wenig schlecht von der Narkose und die Hinterbeine haben noch nicht so ganz mitgemacht. Man sollte aber nicht glauben, dass sich Madame nun vorsichtig und gemächlich fortbewegt hätte - mitnichten! Diese Katze kennt nur eine Geschwindigkeit - Vollgas, völlig egal ob dabei der hintere Bewegungapparat die Spur hält oder nicht.


Gut waren auch die Vorgaben vom TA. Erstmal bis zum nächsten Tag nicht mit den Anderen beiden zusammen lassen - höhö. Das Drama was sich beiderseits der Wohnzimmertür abspielte  war nicht zum aushalten. Bis zum nächsten Tag hat also ungefähr ne Stunde angehalten. Bis zum nächsten Tag nicht füttern - das haben wir hinbekommen (die armen Katertiere waren schon wieder knapp vor dem Verhungerungstod heute Morgen). Und die Beste Anweisung überhaupt - die Katze solle nirgendwo rauf springen. Entweder hätte er das nicht mir sondern der Fly sagen sollen, oder Sie hat da was falsch verstanden. Zwei mal musste ich die noch leicht torkelnde Madame vom Schrank bugsieren (nicht auf Schränke springen hat der liebe Herr Doktor wohl nicht explizit gesagt). Jetzt werden sich einige denken, ja warum lässt Sie Sie denn so was machen? Ich wollte ja nicht! Ganz ehrlich! Aber wie bereits erwähnt, kennt diese Dame nur eine Geschwindigkeit, Ich war schlicht und einfach zu langsam.

Heute gehts Ihr schon viel besser und sie hat auch Ihr Futter drin behalten, hoffen wir das die Naht ihrem Putzzwang standhält und sie es nicht übertreibt. Den Kragen würde ich Ihr gern ersparen! Zur Not probier Ich's mit nen Babybody oder Ich häkle Ihr ein Mäntelchen


Sonntag, 27. Februar 2011

Urgs

Dass Katzen ab und zu mal ko....en ist ja hinlänglich bekannt.
Das sie mit Vorliebe auf  Untergründe, die man nicht mal eben schnell abputzen kann, ko...en ist mir auch schon länger klar. Auch vom Kratzbaum runter ist noch lange nichts Neues.

ABER vom Kratzbaum runter und  dabei einen anderen tierischen Mitbewohner vollsauen, dass war auch mir neu!

Eigentlich ekelig und eigentlich auch kein Grund zur Erheiterung, aber der Gesichtsausdruck vom kleinen Opfer, war einfach nur göttlich.

Montag, 14. Februar 2011

Simon's Cat

Von Katzenkindern, Badewannen und Klopapierrollen

Die Katzen (Felidae) sind eine Familie aus der Ordnung der Raubtiere (Carnivora). Sie sind hochspezialisierte Raubtiere, die ihrer Beute auflauern (Ansitzjäger) oder sich nahe an sie heranschleichen, um sie nach wenigen Sätzen oder einem kurzen Sprint zu überwältigen.

Das Beutespektrum der gemeinen Hauskatze erstreckt sich heutzutage mehr oder minder auf Industrieerzeugnisse mit kein unterschiedlichem Fleischanteil (aber das ist ein anderes Thema).
Junge Kätzchen, die ja die Kunst der Jagd noch üben müssen, bekommen von ihren Müttern oft ein Mäuschen "zum üben" mitgebracht, ist wie z.B. bei reinen Wohnungkatzen, keine Maus greifbar, üben sie halt mit allem anderen was auch nur annähernd als "Beute" taugt.


Nun begibt es sich aber, dass ortsansässige Jungkaterchen (ich will jetzt keinen Namen nennen) sich eine ganz besondere Lieblingsbeute auserkoren hat - Zellstoff
Ob klein ob , ob groß, ob gefaltet oder besonders gerne gerollt (handlich, 3-4 lagig, in Einheiten um die 200 Blatt), vor diesem kleinen Wikinger ist nichts sicher.

Ruhe, unheimliche Ruhe und dann ein mittlerweile charakteristisches "ratsch, kratsch" aus Richtung des Badezimmers.  "Nein- jetzt hab Ich schon wieder vergessen, das Klopapier aufs Regal zu stellen!" - Glaubt mir, wenn es irgendwann mal die letzte Rolle war, achtet Ihr da drauf.
Kurz um die Ecke geschaut und der gnädige Herr liegt mal wieder in seinem emailierten Papiefusselwunderland. Immerhin, er verteilt es wenigstens nicht mehr in der ganzen Wohnung

Sollte ich jemals von ner Klopapierrolle angegriffen werden, die hat keine Chance. Was mir allerdings Sorgen macht, sollte er mal auf sich allein gestellt sein und  selbst für sein Futter sorgen müssen, sitzt der bestimmt vorm Altpapiercontainer und  nicht vorm Mauseloch.

Samstag, 12. Februar 2011

Mein erster Post in  meinem ersten Blog.


Ganz ehrlich? - Ich weiß noch nicht so recht was Ich schreiben soll, aber die Idee zum eigenen Blog kommt ja nicht von Ungefähr. Hauptsächlich will Ich hier die mehr oder minder lustigen Eskapaden meiner drei Fellknäule festhalten (vielleicht lässt sich ja irgendwann ein Buch aller "Schmitz Katze" draus machen.

Vielleicht stell Ich die drei Hauptdarsteller erst mal vor.

Fumé, der alte Zottel (so alt isser gar nicht), mein Lieblingsfellknäuel (gut, dass die anderen Beiden nicht lesen können), Getreidenichtvertrager und einfach nur ein Schatz!




Fly, die wunderhübsche und extrem aktive Supermama - eine alte Nervensäge, aber sehr charmant und verschmust.

Snorre, der neueste Mitbewohner. Snorre ist der Sohn von Fly, er kann Tanzen, Pfötchen geben, Schnurren und klauen wie ne Elster - ein schwer zu bändigendes Energiebündel